Ihr Weg zum Ausbildungsbetrieb

Kaufleute für Tourismus und Freizeit ausbilden

Welche touristischen Betriebe können ausbilden?
Der Ausbildungsberuf richtet sich an eine Vielzahl von touristischen Betrieben. Hierzu gehören Campingplätze, Touristinformationen, Event-Agenturen, Freizeitagenturen, Freizeit- und Erlebnisbäder, Freizeit-, Erlebnis- & Ferienparks, Hostels, Incoming-Agenturen, Jugendherbergen, Regionale & nationale Tourismusorganisationen, Lokale & regionale Tourismusstellen, Kurverwaltungen, Touristische Branchenverbände, Touristisch orientierte Verkehrsunternehmen, Marinas, Messen, Museen, Naturparks, Sport- & Fitnesseinrichtungen, Tagungs- & Kongresshotels, Wellness- & Gesundheitsbetriebe, Zoos und viele mehr…

Inhalte/Ablauf der Berufsausbildung Kaufleute für Tourismus und Freizeit
Innerhalb der dreijährigen dualen Ausbildung entwickeln die Auszubildenden Kernkompetenzen in Produktentwicklung, Marketing, Destinationsmanagement, Veranstaltungsmanagement, Projektmanagement und Kaufmännische Steuerung und Kontrolle. Die Inhalte sind spezifisch jeweils auf den touristischen Markt in Deutschland ausgerichtet. Im dritten Lehrjahr erstellen die Auszubildenden innerhalb eines Projektteams eine eigene Projektarbeit. Diese werden von der Planung, Durchführung und Auswertung mit einem externen Partner (gerne auch Ihr Ausbildungsbetrieb) durchgeführt. Somit fördern die Projektarbeiten der Auszubildenden zusätzlich die Produktentwicklung innerhalb der Destinationen im Deutschlandtourismus.

Sowohl die Ausbildungsbetriebe, die Auszubildenden als auch die Berufsschulen sind nachhaltig von dem Berufsbild überzeugt!

Werden auch Sie Ausbildungsbetrieb!
In unserer Branche wird eine Vielzahl von Ausbildungsberufen, welche nicht auf den Tourismus spezialisiert sind, ausgebildet. Hierzu gehören auch Verwaltungsfachangestellte, Bürokaufleute, Veranstaltungskaufleute etc. Prüfen Sie innerhalb Ihres Betriebes, ob Ihr Betrieb künftig den Ausbildungsberuf „Kaufleute für Tourismus und Freizeit“ ausbilden sollte. Oftmals decken sich die Anforderungsbereiche innerhalb eines touristischen Betriebes eher mit den oben genannten Kernkompetenzen. Würden Sie gerne ausbilden, können jedoch aufgrund Ihrer Spezialisierung nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte vermitteln und/oder sind ein saisonaler Betrieb? Hier hilft die Verbundausbildung, bei der sich zwei oder mehrere Unternehmen zusammenschließen. Eine Grundvoraussetzung um Ausbildungsbetrieb zu werden ist der Ausbildereignungsschein.

Der Weg zum Ausbildungsbetrieb

  1. Erlernen Sie die Inhalte für die Ausbildereignungsprüfung. Dies geht autodidaktisch, über einen IHK/HWK-Kurs oder über alternative Kurse durch Privatanbieter oder Online-Kurse. Die Preise variieren. Einige Angebote sind sogar kostenfrei. Bei einigen Institutionen ist die Nutzung eines Bildungsgutscheins möglich. Informieren Sie sich.
  2. Melden Sie sich zur Prüfung an. Erkundigen Sie sich bei Ihrer örtlichen IHK nach Prüfungsterminen zur Ausbildereignungsprüfung. (Hierbei fallen Gebühren von i. d. R. 30,00 € für den schriftlichen Teil und 60,00 € für den mündlichen/praktischen Teil an)
  3. Lassen Sie sich als Ausbildungsbetrieb bei Ihrer örtlichen IHK eintragen. Hierzu gehört zusätzlich eine Überprüfung der fachlichen Eignung sowie der Ausbildungsstätte. >> IHK-Finder
  4. Finden Sie passende Auszubildende. Dies funktioniert am besten über eine zielgruppengerechte Ausrichtung der Stellenausschreibung und die Schaltung auf den relevanten Portalen. Wir helfen Ihnen gern weiter - Sprechen Sie uns an!
  5. Melden Sie die Auszubildenden bei der IHK und bei der nächst gelegenen Berufsschule an. >> Berufsschulenfinder

Alle Informationen haben wir Ihnen auf der DTV-Website noch ausführlicher aufbereitet. Gern können Sie auch persönlich mit uns in Kontakt treten.

Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung. 

Laura Weihrauch
Beauftragte für Ausbildung und Bildung
weihrauch@deutschertourismusverband.de
030 – 856 215 110