42. Deutsche Tourismusanalyse: Reiseintensität wächst trotz Krisen

Die BAT Stiftung für Zukunftsfragen hat die Ergebnisse der 42. Deutschen Tourismusanalyse vorgestellt. Für die Studie wurden im Dezember 2025 und Januar 2026 3.000 Bundesbürger repräsentativ durch die GfK zu ihren Reisegewohnheiten 2025 und -plänen für 2026 befragt. Zentrales Ergebnis: Trotz internationaler Krisen und anhaltend angespannter Wirtschaftslage in Deutschland nimmt die Häufigkeit von Reisen zu – und es wird mehr ausgegeben als je zuvor. Die Ausgaben pro Kopf für Inlandsreisen lagen im vergangenen Jahr bereits bei 1.170 Euro. Bayerische Feriengebiete konnten ihren Spitzenplatz leicht ausbauen. Der Gewinner der Reisesaison 2024, Baden-Württemberg, büßte dagegen recht deutlich bei der Gunst der Deutschen ein. Zulegen konnten dagegen zahlreiche Feriendestinationen aus den restlichen Bundesländern, womit sich die Diversifizierung der innerdeutschen Reiseziele fortsetzt. Mit Blick auf 2026 droht Deutschland Marktanteile zu verlieren: Verbrachte 2025 mehr als jeder Dritte (35%) seine Ferien im Inland, planen dieses Jahr erst 25 Prozent Urlaub in der Heimat. Allerdings treffen die meisten Urlauber die Entscheidung zum Zielgebiet erst kurzfristig.

BAT