Bühne frei für regionale Qualität: Drei neue „echt Altmark“-Regionalsiegel-Träger auf der „Grünen Woche” geehrt
Im Rahmen des „Regionaltages Altmark“ am 17. Januar 2026 auf der „Grünen Woche“ in Berlin wurden drei neue Unternehmen mit dem Regionalsiegel „echt Altmark“ ausgezeichnet. Die feierliche Urkundenübergabe erfolgte durch die Landräte Steve Kanitz (Altmarkkreis Salzwedel) und Patrick Puhlmann (Landkreis Stendal) sowie Carla Reckling-Kurz vom Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverband (ART).
Mit der Auszeichnung würdigt die Region engagierte Unternehmen, die mit ihren Produkten und Angeboten für Qualität, Regionalität und wirtschaftliche Stärke der Altmark stehen.
Diese Unternehmen tragen jetzt „echt Altmark“
Kelles Klädener Suppenmanufaktur – Antje Mandelkow (Kläden)
Die „Kelles Klädener Suppenmanufaktur“ ist ein familiengeführter Betrieb aus Kläden bei Bismark und wird von Geschäftsführerin Antje Mandelkow geleitet. Das Unternehmen ist bekannt für seine handwerklich hergestellten Suppen nach überlieferten Familienrezepten. Herzstück des Sortiments ist die Original Altmärkische Hochzeitssuppe, ergänzt durch weitere herzhafte Suppen – darunter die bekannte NVA-Suppe. Sämtliche Produkte werden traditionell, in Handarbeit und ohne Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt. Die Marke „Kelles“ steht für ehrliche regionale Küche, hohe Qualität und authentischen Geschmack aus der Altmark – und wird weit über die Region hinaus geschätzt. Sichtlich stolz verriet Antje Mandelkow dem Berliner Messepublikum, dass das Regionalsiegel nun zukünftig alle Etiketten ihrer Suppen, die weltweit vertrieben werden, zieren wird. „Wir tragen die Altmark mit dem Regionalsiegel in die Welt hinaus und erzeugen damit Sichtbarkeit: Ich bin stolz auf meine Heimatregion Altmark und, dass wir dies nun mit dem Siegel auch nach außen zeigen können, macht uns sehr glücklich.“
Schnuckelinus – Henriette Haun (Boock)
Die „Manufaktur Schnuckelinus“ steht für liebevoll handgefertigtes Kunsthandwerk aus Boock in der Altmark. Inhaberin Henriette Haun gestaltet und fertigt in Boock hochwertige Papeterie-Produkte sowie individuelle Holzarbeiten. Zum Sortiment zählen unter anderem Schwibbögen, Leuchtboxen und Holzanhänger mit verschiedenen Altmark-Motiven. Vom Design bis zur Fertigung entsteht jedes Produkt in echter Handarbeit vor Ort.
Landrat Steve Kanitz lag diese persönliche Zertifikat-Übergabe am Herzen, „Denn…“, so verriet er dem Publikum, „…ich war bei der Wahl der Weihnachtszeit-Deko nie ein Fan von Schwibbögen – die hatte jeder. Als ich aber auf Schnukelinus aufmerksam wurde und gesehen habe, dass sie auch für kleinste Orte in der Altmark individuelle Schwibbögen herstellt, habe ich einen Schwibbogen für meine Heimatstadt Kalbe an der Milde bestellt, der nun in der Adventszeit auch eines meiner Fenster ziert – mit klassischen Motiven aus der Stadt der 100 Brücken.“
Mit dieser Freude ist der Landrat nicht allein: Henriette Haun bestätigt bei ihrem kurzen Statement auf der Bühne der Grünen Woche, wie sehr sich Menschen über ihre Schwibbögen freuen. Auch für kleinste Dörfer konzipiert sie diese und freut sich stets, wenn sie durch die Orte fährt und ihre Schwibbögen in den Fenstern sieht.
Fadenbild – Sandra Dörwald (Klötze)
Sandra Dörwald ist die kreative Seele hinter „Fadenbild“ – einem ganz besonderen Kunsthandwerk aus Klötze in der Altmark: In ihrer Werkstatt entstehen mittels einer faszinierenden Technik aus einfachen Nägeln und bunten Fäden einzigartige Kunstwerke. Mit viel handwerklichem Geschick wird jedes Fadenbild zu einem Unikat und erzählt seine eigene Geschichte. In allen Farben, Größen und Formen werden die Bilder in Handarbeit gefertigt – geradezu „meditativ“ sei ihre Arbeit – was sie antreibt, beschreibt sie wie folgt: „Die Ruhe und Konzentration, die man beim Wickeln der Fäden findet, das Gefühl, wie aus scheinbar chaotischen Linien langsam ein erkennbares Motiv wird… und natürlich die Freude, wenn das fertige Bild an der Wand hängt.“
Diese Freude lässt sich weiterverschenken: So bietet sie ihre Kunst auch zum Kauf an – sei es als fertiges kleines Kunstwerk, das ein Zuhause verschönert, oder als DIY-Set für alle, die selbst die Nadel in die Hand nehmen und die Magie der Fäden entdecken wollen. Wer mit so viel Liebe authentische Kunst regional verwurzelt inmitten der Altmark herstellt ist ein perfekter Träger des Regionalsiegels „echt Altmark“. Als Geschenk überreichte sie Carla Reckling-Kurz vom Altmärkischen Regionalmarketing-und Tourismusverband (ART) ein wunderbares Fadenbild – ein Abbild des Regionalsiegels „echt Altmark”. Es begleitet unseren Altmarkstand nun auf der Grünen Woche und auf vielen weiteren Veranstaltungen.
Regionalsiegel „echt Altmark“ – Netzwerk für Produkte & Erlebnisse aus der Altmark
Das Regionalsiegel „echt Altmark“ wurde 2022 als aktives, lebendiges und beteiligungsstarkes Regionalnetzwerk entwickelt. Es richtet sich an Akteure aus den Bereichen Lebensmittel, Gastronomie & Hotellerie, Ladengeschäft, Landwirtschaft, Erlebnisangebote und Kunsthandwerk.
Ziel des Siegels ist es, regionale Erzeuger und Anbieter sichtbar zu machen, sie wirtschaftlich zu stärken und zugleich die Identifikation mit der Altmark nach innen und außen zu fördern. Die Siegelträger bewerben sich aktiv und werden anhand der Kriterien Ansässigkeit in der Altmark, Regionalität und Bezug zur Altmark bewertet.
Aktuell tragen 35 Akteure das Regionalsiegel „echt Altmark“. Weitere Information und eine Übersicht aller Netzwerkpartner finden Sie auf www.altmark.de.


