Out-of-Home-Werbung kommt am besten an

Werbung  soll einen Effekt haben. Vor allem im Tourismus ist Werbung ein wichtiges Mittel, um Gäste vor Ort in den verschiedenen Regionen anzusprechen. Oder es soll Interesse für Reisen und Buchungen in entsprechenden Regionen und Orte verstärken.

Ob Facebook, Instagram, YouTube oder allgemein beim Surfen: Online-Werbung, insbesondere auf dem Smartphone, wirkt wenig glaubwürdig, nervt und kommt beim Publikum gar nicht gut an.

Analoge und digitale Werbung, insbesondere wenn sie „draußen“ gesehen wird, wird hingegen als wenig störend empfunden und wirkt am glaubwürdigsten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie von Statista zu dem Thema „Image und Akzeptanz von Werbekanälen“:

Der Werbekanal Out-of-Home wird als am wenigsten störend empfunden.
61 Prozent aller Befragten gaben an, „klassische“ Out-of Home-Werbung als „nicht störend“ zu empfinden, dicht gefolgt von digitaler Out-of-Home-Werbung (60 Prozent). Doch auch Tageszeitungen (57 Prozent) und Zeitschriften (55 Prozent) stehen hoch im Kurs. Werbung im Fernsehen (25 Prozent) und auf dem Smartphone (21 Prozent) kommen dagegen gar nicht gut an.

Der Studie zufolge sind Out-of-Home „klassisch“ und Out-of-Home „digital“ die Werbekanäle, die mit Abstand:

  • am sympathischsten wahrgenommen werden. („klassisch“: 36 Prozent, „digital“: 33 Prozent)
  • am wenigsten stören. (klassisch 67 Prozent, digital 60 Prozent)
  • in Zukunft noch am ehesten von Menschen gewünscht werden. („digital“: 25 Prozent, „klassisch“: 23 Prozent)

Auch was die Hochwertigkeit angeht, kann sich die „digitale“ und „klassische“ Außenwerbung sehen lassen. So gaben etwa 35 Prozent der Studienteilnehmer an, die digitale Variante als hochwertig zu empfinden, die „klassische“ erhielt 34 Prozent der Stimmen.

Welcher Werbekanal ist am glaubwürdigsten?
Was die Glaubwürdigkeit der Werbekanäle betrifft, gibt es unterschiedliche Meinungen. Die einen finden Werbung via Fernsehen, Zeitungen und Radio am glaubwürdigsten (35 Prozent), die anderen hingegen Zeitschriften- und klassische Out-of-Home-Werbung (33 Prozent). 31 Prozent der Befragten empfinden digitale Out-of-Home-Werbung als am glaubwürdigsten. Auch in Fragen Glaubwürdigkeit bildet Werbung auf dem Smartphone mit 20 Prozent das Schlusslicht.

Also bei der kommenden Tourismus-Werbekampagne Augen auf bei der Wahl der Medienkanäle. Oder mit Marshall McLuhan zu sprechen "The Medium is the massage."