Regionalkonferenzen gestartet

Der Masterplan Tourismus Sachsen-Anhalt 2027 stellt den strategischen Rahmen des Landes zur Stärkung der Tourismuswirtschaft sowie zur Positionierung des Landes und seiner Destinationen im Tourismusmarkt dar. 

Eines der Leitprojekte im Masterplan ist die Entwicklung einer Investitionsstrategie mit dem Ziel einer abgestimmten Planung und Steuerung von Impulsinvestitionen in den Regionen. Es gilt, touristische Attraktionen zu bestimmen, die sowohl auf das Landesprofil als auch die regionalen Identitäten einzahlen und dabei die Bestandsinfrastruktur berücksichtigen. 

Die Erarbeitung der Strategie erfolgt in enger Abstimmung mit den Regionen und deren spezifischen Entwicklungsstrategien. Enge Partner dabei sind die regionalen Tourismusverbände, die Landkreise und die Kommunen vor Ort, denn sie sind es, die die regionalen Besonderheiten und Bedürfnisse am besten einschätzen können. 

Die ersten Regionalkonferenzen fanden am 22. März in der Region Saale-Unstrut, am 23. März in der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg und am 29. März in der Altmark statt. Die folgenden sind am 12. April im Harz sowie am 20. April in der Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide.

Hauptthemen sind der künftige Finanzierungsbedarf der Regionen und ihre Entwicklungsstrategien. 

Das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, in Persona Staatssekretärin Stefanie Pötzsch, informiert über die Zielstellung des Projektes, die Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten des Landes sowie das weitere Vorgehen. 

Um die breit gefächerten Unterstützungsmöglichkeiten des Landes vorzustellen, wird neben der Investitionsförderung im Rahmen der GRW auch über die Städtebauförderung und die Fördermöglichkeiten im Bereich Kultur berichtet. 

Darüber hinaus werden durch die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) Möglichkeiten bei der Akquise und Begleitung von Ansiedlungen und Investitionen aufgezeigt. Weiterhin soll über regionale Besonderheiten und Herausforderungen sowie über aus der Sicht der touristischen Partner sinnvolle und notwendige Erweiterungen des touristischen Angebotes gesprochen werden, um darauf aufbauend eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Im Anschluss an die jeweiligen Konferenzen werden touristische Betriebe in die Strategieentwicklung besucht und eingebunden.