Reisewirtschaft nicht im November-Hilfspaket eingeschlossen
„unterlassene Hilfeleistung“, zit. DRV
Der Deutsche Reiseverband (DRV) kritisiert die Entscheidung der Politik, Reisebüros, Veranstalter und touristische Dienstleister durch das Raster des November-Hilfspakets zur Umsatzerstattung fallen zu lassen, als „unterlassene Hilfeleistung“.
Dass statt der Reisebranche zuerst Spielhallen, Wettbüros und Bordelle unterstützt würden, zeige, dass Finanzminister Scholz und Wirtschaftsminister Altmaier „der finanz- und wirtschaftspolitische Sachverstand abhandengekommen“ sei.
Der DRV erwartet vom Tourismusbeauftragten Thomas Bareiß, „dass er deswegen umgehend bei seinem Minister und der Bundeskanzlerin vorstellig wird, um dies korrigieren zu lassen“. Parallel bereitet der DRV eine Klage gegen die Bundesregierung vor.
Dehoga-Präsident Guido Zöllick hatte vorgestern bereits gewarnt, dass mit einem weiteren Versagen der Politik ein massiver Vertrauensverlust einhergehen würde: „Die Betriebe verlassen sich auf das gesprochene Wort der Politik“, so Zöllick und „dürfen jetzt nicht enttäuscht werden“.
Informationen zur Unterstützung der Unternehmen des DRV finden sie auf den Seiten des DRV.
