Tourismusentwicklung und Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg

In welchem Maße die Gesamtregion Saaleland/Saale-Unstrut ein Raum ist, der sich für eine langfristige und erfolgversprechende Entwicklung als Tourismusregion eignet, wird derzeit in einem Prozess zur Erstellung einer gemeinsamen Tourismusstrategie geprüft. Zur professionellen Begleitung dieses Prozesses wurden in Sachsen-Anhalt und Thüringen Fördermittel bewilligt und die Zusammenarbeit mit der dwif Consulting GmbH aus Berlin beschlossen. Das dwif hat bereits zahlreiche touristische Konzepte deutschlandweit und u.a. auch die Tourismusstrategie 2025 des Freistaates Thüringen erarbeitet.

„Wir stehen vor gesellschaftlichen Veränderungen und wachsende Kundenansprüche stellen Tourismusorte und –regionen vor immer neue Herausforderungen“, so der Vorstandsvorsitzende des Thüringer Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland e.V., Harald Kramer. „Das Wettbewerbsumfeld wird immer härter und der Druck der Professionalisierung steige, während die finanziellen Mittel begrenzt sind.“ In dem im Oktober 2019 begonnen Prozess liegt nun die Stärken-Schwächen-Analyse der beiden Tourismusregionen vor, die bei der gestrigen Sitzung der Lenkungsgruppe auf der Leuchtenburg mit Mitgliedern beider Tourismusverbände diskutiert wurde.

Auf Grundlage der landesweiten Tourismusstrategien beider Länder soll daraus ein gemeinsames Tourismus- und Marketingkonzept abgeleitet werden. Dabei werden in mehreren Workshops die Leistungsträger und Verantwortlichen aus beiden Regionen ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen. Im nächsten Schritt wird bis Oktober 2020 geprüft, wie die Organisationsstrukturen der beiden Regionen optimiert werden können.

Die gesamte Presseinformation zu dem Kooperationsprojekt ist als PDF abrufbar.