Geschäftsführender Vorstand des LTV tagte am 16.04.2020

Unmittelbar nach Bekanntwerden der 4. COVID-19-Eindämmungsverordnung für Sachsen-Anhalt trat gestern der Geschäftsführende LTV-Vorstand zu einer neuerlichen Sondersitzung zusammen. Der LTV-Vorstand schließt sich der Forderung von DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz¹ an und fordert nicht zurückzahlbare Zuschüsse für alle existenzbedrohten touristischen Anbieter.

Es muss jetzt darumgehen, die Existenz der Betriebe in dieser Ausnahmesituation zu sichern.Insofern folgt der LTV-Vorstand der Einschätzung des DEHOGA-Präsidenten Sachsen-Anhalts, Michael Schmidt², vom gestrigen Tage, dass zu befürchten ist, dass aufgrund der geringen Kapitaldecke 20 bis 25 % der kleinteilig strukturierten Betriebe eine längere Pause der Geschäftstätigkeit nicht überstehen werden.

Der LTV schätzt ein, dass die Gesundheit der MitarbeiterInnen vorgeht.

Klar ist aber auch: DerTourismus braucht jetzt eine Perspektive! Dafür benötigen wir deutschlandweit einheitliche Grundsätze für den Neustart und vor allem passende, unkomplizierte Bundeszuschüsse. Dazu schlägt der Geschäftsführende LTV-Vorstand vor, unter Beteiligung des DEHOGA-Landesverbandes, von Vertretern der Kammern und der IMG, eine Task Force einzurichten, die die notwendigen Schritte für den Re-Start in Sachsen-Anhalt definiert und den Unternehmen eine Perspektive vermittelt, wie es schrittweise ab dem 4. Mai 2020 weitergehen könnte.

¹DTV Positionspapier

²DEHOGA Sachsen-Anhalt Kommentar